etwas aus der Kindheit

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Andreas

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etwas aus der Kindheit

Beitrag von Andreas » So 17. Mär 2019, 14:12

Hallo, ich war im Traum bei meiner (schon lange verstorbenen) Großmutter im Haus um etwas nachzusehen, was weiß ich nicht. Als ich wieder nach draußen ging ,stand da meine Oma im Rollstuhl. Sie war sehr traurig. Ich war verärgert, weil sie von einer Verwandten hoch gebracht wurde(das Haus steht auf einem Hügel). Ich sagte, dass sie unten warten sollen. Ich wusste, dass sie traurig sein würde, wenn sie ihr Haus sieht, in dem sie nicht mehr alleine wohnen kann. Ich tröstete sie, so gut es ging. In der Gegend war ein Volksfest und mein Kind lief da nochmal hin, obwohl wir uns auf den Rückweg machen wollten. Es war später Sonntagnachmittag und wir waren zu Besuch bei der Oma gewesen. Ich lief los um das Kind zu suchen und zu holen. Ich wollte in einen Saal aus dem sich sehr viele Menschen drängten. Die Veranstaltung war zu Ende. Ich musste einen Weg gegen den Strom finden, was mir auch gelang. Der Saal war fast leer und ich konnte den Jungen nicht finden. Dann war ich wieder draußen und hatte ihn gefunden. Wir waren auf dem Rückweg zu Omas Haus und Auto, als der Junge einen Grashaufen, der am Straßenrand zusammengerecht war, zerstörte. Ein junger Mann hinter uns rief und war wütend, dass er das getan hat. Er rannte uns mit einigen anderen Männern nach. Wir liefen schneller und rannten dann. Ich blieb stehen und sagte zu dem Mann, es ist doch blos ein Kind. Sie ließen von uns ab und gingen wieder zurück. Wir liefen weiter und plötzlich fingen Menschen in unserer Nähe an zu rennen. Ich schaute mich um. Da rannte ein junger Mann mit Maschinengewehr in unsere Richtung. Er verfolgte einen Mann, der vor uns lief. Wir wollten uns in Sicherheit bringen und flüchteten auf eine Treppe, die links auftauchte. Wir rannten hinunter,der Junge vor mir. Ich hörte Maschinengewehrschüsse, der Mann schoss über das Geländer auf die Treppe. Ich hatte große Angst. Plötzlich trafen mich Einschüsse in den Rücken, eine Kugel trat in der Brust wieder aus. Es war ein brennendes Druckgefühl, Schmerzen direkt spürte ich nicht, worüber ich sehr froh und abermals erstaunt war.(es ist der 3. Erschießungstraum) Ich wollte unten eine Tür öffnen, sank aber nieder, schaffte es nicht. Ich dachte, jetzt sterbe ich und es tut garnicht weh. Dann war ich hinter der Tür und ich wusste, ich bin tot. Es war ein grauer Raum oder Flur und ich fragte mich, wie es jetzt weiter geht und was wohl passieren würde. Dann war da eine grau flimmernde Wand und ein neuer Traum begann.

Ich war auf dem Heimweg von einer Veranstaltung, Fest oder Tanz. Von hinten kam ein Mann und fasste mich an beiden Hüften und sagte, ich soll mal warten, stehen bleiben. Ich kannte ihn nicht und sah ihn nicht. Er zog mir Hose und Slip runter und führte seinen Penis ein. Ich wehrte mich nicht und das Gefühl war eher Gleichgültigkeit. Es war in einem Waldstück, auf einem Hügel, Erhöhung. Als er fertig war schaute ich mich und meine Wäsche an und wollte mich waschen. Ich lief den Hügel hinunter wo auch schon der Mann hin verschwunden war. Ich fand so etwas wie eine Höhle in der ein begehbarer Brunnen mit ganz vielen kleinen Wasserhähnen war und ich war so froh darüber. Dann ging ich nach draußen und den Berg wieder nach oben und da war wieder dieser Mann und wollte mit mir kommen.
Hallo, in beiden Träumen taucht das Thema Veranstaltung, Volksfest auf, es geht also wohl immer um ein Thema was mit Kommunikation und Geselligkeit zu tun hat.
Dabei geht es immer um etwas aus der Vergangenheit. Im ersten Traum Großmutter, Kindheit, im zweiten Traum: von hinten = ein Thema aus der Vergangenheit hat dich erfasst, und zwar an der Hüfte.
Die Hüfte steht symbolisch für das Gleichgewicht welches wir im Leben in uns haben. Es geht also um ein Thema, welches viel mit deinem inneren Gleichgewicht zu tun hat, aus deiner Kindheit, welches du gleichgültig erdultet hast (=evt verdrängt hast)
Die Frage für dich wäre also nun: Was ist das für ein Thema ?
Aus dem ersten Traum gibt es noch weitere Hinweise, nämnlich nicht nur den Hinweis auf das Volksfest (=Geselligkeit), sondern auch das Thema "Allein sein", auf welches du im Traum mit Gefühlen reagierst. Also um irgend etwas in diesem Zusammenhang geht es offensichtlich. Der weitere Traumverlauf zeigt es dir noch deutlicher:
..als der Junge einen Grashaufen, der am Straßenrand zusammengerecht war, zerstörte
dieser Junge steht entweder für eine Person oder für Umstände, die ein damaliges geselliges Glück zerstört haben. (Grashalme die glücklich zusammen sind, werden auseinandergewirbelt) - und danach fängt für dich eine schwierige Zeit an, Verfolgungsgefühle, Unsicherheitsgefühle usw,
Finde also heraus was das in deiner Kindheit war und dann bearbeite diese Erlebnisse damit sie geheilt werden, denn sie haben eine heftigen Einfluss auf deinen Körper (=Schuss in Rücken + Brust ist betroffen).

lg von Andreas

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